1. Home
  2. /
  3. Blog
  4. /
  5. Training in 3 Schritten: So gewöhnen Sie Ihr Haustier an die Klappe

Training in 3 Schritten: So gewöhnen Sie Ihr Haustier an die Klappe

Für Tiere ist es ganz natürlich, selbst entscheiden zu können, wann sie ihren Rückzugsort verlassen und wieder an diesen zurückkehren – genauso selbstverständlich, wie wir Menschen durch unsere Haustür gehen. Und doch kann es manchmal Überwindung kosten, das vertraute Zuhause zu verlassen. Vielleicht fühlt sich Ihr Tier draußen unsicher. Oder es ist einfach daran gewöhnt, dass Sie die Tür öffnen und damit das Signal zum Verlassen der Wohnung geben. So wie eine Mutter ihrem Kind vor dem Hinausgehen noch einmal liebevoll die Jacke zurechtzupft, kann dieses kleine Ritual dem Hund oder der Katze Sicherheit geben. Es kann durchaus sein, dass Ihr Tier nicht auf Anhieb versteht, was es mit der Klappe anfangen soll und ein wenig Unterstützung von Ihnen benötigt.
Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Hund oder Ihre Katze an die neue Klappe gewöhnen.

Schritt 1:
Es ist völlig in Ordnung, alleine ein und aus zu gehen!

Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze daran gewöhnt ist, dass Sie die Tür öffnen, fällt plötzlich ein Stück Sicherheit weg: Jetzt muss Ihr Tier den Schritt nach draußen ganz allein wagen. Manche Tiere stört das überhaupt nicht, andere sind vielleicht noch etwas ängstlich. Das Tier einfach nach draußen zu schieben, hilft ganz bestimmt nicht – wie würden Sie sich dabei fühlen? Auch Leckerlis vor der Klappe auszulegen, ist keine Lösung, denn sie nehmen Ihrem Tier die Angst nicht.

Was hilft dann?

Das Kätzchen auf dem Foto macht es genau richtig: Es steckt erst einmal vorsichtig sein Näschen nach draußen. Manche Tiere sind etwas schneller, andere brauchen mehr Zeit. Bei den Zögerlichen können Sie anfangs die Gummiklappe mit einem Stück Klebeband oben fixieren. Gehen Sie dann selbst nach draußen und beschäftigen Sie sich dort mit Dingen, die Ihr Tier spannend findet. So wecken Sie seine Neugier und motivieren Ihren Hund oder Ihre Katze, ganz selbstständig den ersten kleinen Schritt in die große weite Welt zu wagen.

Schritt 2:
Es macht Spaß, alleine ein und aus zu gehen!

Stellen Sie sich darauf ein, dass der erste Schritt – Vertrauen zu gewinnen und sich allein nach draußen zu trauen – ziemlich lange dauern kann. Machen Sie es sich draußen in der Sonne mit einem Buch gemütlich oder beschäftigen Sie sich mit etwas, das Sie lange durchhalten können. So hat Ihr Hund oder Ihre Katze genügend Zeit, Schritt für Schritt und ganz in Ruhe Vertrauen aufzubauen. Rufen Sie Ihr Tier zwischendurch ruhig einmal zu sich. Reagiert es nicht sofort, geben Sie ihm Zeit. Es hat Sie gehört und weiß, was Sie von ihm wollen.

Wenn Ihr Liebling sich zum ersten Mal nach draußen wagt, loben Sie ihn begeistert! Locken Sie ihn dann gleich mit einem Leckerchen durch die Klappe zurück ins Haus und anschließend mit einem weiteren Leckerchen wieder nach draußen. Wiederholen Sie das Ganze mit viel Freude und Begeisterung. Machen Sie daraus ein lustiges Spiel, bei dem es immer wieder hinein- und hinausgeht. Am einfachsten klappt das zu zweit: Eine Person wartet drinnen, die andere draußen. So wird das Hin und Her zu einem gemeinsamen Spiel, und die letzten Unsicherheiten können nach und nach verschwinden.

Schritt 3:
Es ist ganz normal, allein ein und aus zu gehen!

Manche Tiere haben es jetzt schon verstanden und flitzen ganz selbstverständlich durch die Klappe rein und raus. Aber nicht alle sind so schnell! Wenn Sie merken, dass Ihr Hund nach draußen möchte, die Klappe aber noch nicht von selbst benutzt, gehen Sie einfach zurück zu Schritt 1: Rufen Sie ihn von draußen zu sich und haben Sie Geduld. Sobald er nach draußen kommt, geht es direkt weiter mit Schritt 2: Belohnen Sie ihn mit einem Leckerli und locken Sie ihn mit einem weiteren Leckerli wieder durch die Klappe ins Haus. Rufen Sie ihn anschließend wieder nach draußen und belohnen Sie ihn mit einer Streicheleinheit anstelle eines Leckerchens. Bauen Sie die Leckerchen möglichst bald schrittweise ab. Bleiben Sie noch kurz mit Ihrem Hund draußen, gehen Sie dann aber allein wieder ins Haus. Kommt er nicht selbstständig durch die Klappe herein, sondern wartet vor der Tür? Dann gilt das Gleiche wie zuvor: Rufen Sie ihn durch die Klappe zu sich hinein.

Und natürlich sollten Sie auch alle anderen im Haushalt einweihen. Die Regel lautet: konsequent bleiben und nicht darauf eingehen, wenn die Fellnase so tut, als hätte sie die Klappe vergessen, und wieder vor der Tür sitzt und darum bettelt, hinausgelassen zu werden. Oft geht es dabei einfach nur um Aufmerksamkeit. Gehen Sie stattdessen selbst nach draußen und tun Sie dort etwas Spannendes. Ihr Vierbeiner wird schon bald neugierig dazukommen – und zwar durch die Klappe!

Diese Tipps und Tricks stammen von unseren Kunden und von Augie, Hundetrainerin und Inhaberin von Flappies. Wir freuen uns, wenn auch Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen!

Diesen Artikel teilen:

Tierklappen für den Türeinbau ansehen

Beethoven

B 32 x H 45 cm

Tierklappen für den Wandeinbau ansehen

Beethoven

B 32 x H 45 cm